Luftgeschwindigkeitsmessung nach dem Differenzdruckverfahren

Bei der Luftströmungsmessung nach dem Wirkdruckverfahren wird die Luftströmung an 2, 4 oder 6 Punkten im Tunnelquerschnitt mit robusten mechanischen Sensoren aus Edelstahl gemessen. Das Verfahren ermöglicht optional die elektronischen Bauteile aus dem Tunnelfahrraum abzusetzen, um die Messung auch unter Hochtemperatur aufrechtzuerhalten.

Das Verfahren beruht auf zwei Differenzdruckstaurohren die gegenüberliegend an der Tunnelwand montiert werden. Die Messung an 2 Punkten ermöglicht eine repräsentative Mittelwertbildung der Strömung in Längsrichtung über den Tunnelquerschnitt, die Strömungen quer zu Tunnellängsrichtung verursacht durch Verkehr werden nicht berücksichtigt und können keine Fehler verursachen.

Die Messung durch zwei spezielle Wirkdruck­kammern aus Edelstahl, die auf Grund ihrer Form einen der Strömungsgeschwindigkeit proportionale Differenzdruck messen und über eine Druckleitungen dem getrennt montierten oder in der Zentraleinheit integrierten Messumformer zuleitet, wo der Geschwindigkeitswert errechnet wird ist nahezu wartungsfrei und leicht zu kalibrieren.

Die hochgenaue temperaturkompensierte Differenzdruckmessung basiert auf einer periodischen automatischen Nullierung  wodurch die Strömungs­geschwindigkeit in sehr hoher Auflösung gemessen werden kann.

Die Differenzdruckmessung im Messumformer erfolgt je nach Bauform direkt am Staurohr oder für Hochtemperaturanwendungen abgesetzt in der Steuerung.

Ausgegebene Messgrößen sind Luftgeschwindigkeit, Strömungsrichtung und Lufttemperatur.

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